Lippenbalsam mit Honig und Neroli



Das Neue Jahr ist angekommen und mit ihm der Winter. Schnee und Kälte haben uns fest im Griff. Trotzdem kein Grund sich in der Stube zu verstecken. Gut eingepackt tut es dem Körper und der Seele gut, wenn man sich im freien bewegt. Egal ob zum Skifahren, Snowboarden, Rodeln und Eislaufen oder auch nur für einen schönen Spaziergang um die Winterlandschaft zu genießen. 
Was trotz der warmen Kleidung, Handschuhe und Schals wenig Schutz bekommt sind unter anderem die Lippen. Da die Haut hier besonders zart und empfindlich ist, kann es schnell zu rissigen und rauen Lippen kommen.
Dagegen gibt es wohl nichts Besseres als einen pflegenden Lippenbalsam aus 100 % naturreinen und natürlichen Zutaten. Und er ist ganz einfach selbst herzustellen.
Wie? Das verrate ich euch gerne in dem folgenden Rezept.
   Lippenbalsam mit Honig

Zutaten für einen kleinen Tiegel (30 ml):
25 g Olivenöl 
3 g Bienenwachs
½ TL Honig
5 Tropfen Neroliöl




Zubereitung:
Das Bienenwachs in einem Gefäß im Wasserbad schmelzen. Das Olivenöl und den Honig dazugeben und gut verrühren.
Danach aus dem Wasserbad nehmen und das ätherische Öl zugeben, sanft verrühren. Der noch flüssige Balsam wird in einen kleinen Glastiegel abgefüllt und zum Abkühlen stehen lassen. Erst wenn der Balsam ausgehärtet ist, den Tiegel verschließen. 
Der Balsam hält gut und gerne 6 Monate und riecht und schmeckt herrlich. Wie alle 100 % naturreinen Produkte, ist er gut verträglich.
Wer gerne Freunden und Familie weiche Lippen bescheren möchte, kann natürlich gleich eine größere Menge davon herstellen. Wie das geht, was die Dosierung betrifft und welche anderen duftigen Öle verwendet werden können zeige ich euch gerne persönlich. Einfach per Mail oder Formular auf der Website für einen DIY Einzel-Rührkurs anfragen. Falls ihr gerne mit ein paar Gleichgesinnten gemeinsam Naturkosmetik herstellen möchtet, ermögliche ich bis zu 4 Personen einen Gruppenkurs. 

von Elisabeth Kolar 13. Januar 2026
Mein Leben mit Tarotkarten Ein kleiner Einblick in meinen Werdegang Heute möchte ich ein bisschen über meine eigene Geschichte schreiben. Ich werde euch erzählen, wie und wann ich damit begonnen habe, mein Leben durch die Arbeit mit Tarotkarten in neue Bahnen zu lenken und wie es mir geholfen hat, auch schwere Krisen zu durchstehen. Denn auch die gab es und genauso eine Zeit wo ich meinen Geist und meinen Körper so überbelastet habe dass ich schwer krank wurde und demzufolge in eine Depression fiel, keine Hilfe mehr annehmen wollte und auch meine geliebten Tarotkarten in einer Schublade verstauben ließ. Irgendwann, am tiefsten Punkt angelangt, griff ich doch wieder zu meinen Karten und zog mich Schritt für Schritt aus diesem tiefen dunklen Loch zurück ins Licht. Zusätzlich half mir natürlich auch mein Wissen als Humanenergetikerin. Aber nun der Reihe nach. Mit ungefähr zwanzig Jahren wuchs mein Interesse neben der Liebe zur Natur und allem was da wächst und wie man es verwerten kann genauso an allem was da draußen im Universum unerklärlich, magisch oder okkult war. Meine, zu dieser Zeit, beste Freundin war schnell von meiner Neugierde angesteckt und gemeinsam verbrachten wir viel Zeit in Bibliotheken und den damals angesagten Esoterik Shops. Es gab dort unheimlich viel Neues zu entdecken. Räucherwerk, Pendel, Bücher und Anleitungen zum Umgang mit Tarot Karten sowie viele verschiedene Hilfsmittel und Ratgeber die einen Blick in die Zukunft oder den Zugang zum geheimen Unterbewusstsein versprachen. Ich habe wahrscheinlich alles verschlungen, was der Büchermarkt hergab, von Rückführungen, über Traumdeutung, I-Ging, Tarot, Pendeln, Kerzenmagie und vielem mehr. Dass ich nicht in die Welt der Scharlatanerie und der Jahrmarktszauberei abdriftete war nur meiner inneren Standhaftigkeit und dem Drang alles zu hinterfragen und wissenschaftliche Erklärungen für vieles was ich da las und kennenlernte zu suchen. Das ermöglichte mir mein Urteilsvermögen zu stärken und wirkliche Hilfsmittel von falschen Propheten zu unterscheiden. Eines davon, mit dem ich mich in den darauffolgenden Jahren hauptsächlich beschäftigen sollte, war das Tarot Deck. Denn ich entdeckte das wahre Potential der Karten und wie ich damit umgehen sollte, um damit Zugang zu meinem Unterbewusstsein zu erlangen, was mir dabei half, selbstbewusster und freudiger durchs Leben zu gehen. Viele Jahre, drei Beziehungen und zwei Kinder später war ich eine der ersten, die eine Tarot-Hotline gewerblich betrieb. Meine Freundin war, durch meinen Rat und Drängen hin bereits ein Jahr früher damit in die Selbständigkeit gegangen und lange Zeit waren wir beide die einzigen die diese Dienste anboten. Natürlich war ich auch weiter persönlich für meine Kunden da, denn im Unterschied zu meiner Freundin hab ich damals bereits im Bereich Humanenergetik gearbeitet. Mein Leben verlief wie ich es mir gewünscht und erarbeitet hatte, allerdings wurde ich mit der Zeit auch unachtsam. Es ist ein wunderschönes Gefühl, anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Weg zu finden, gemeinsam Blockaden zu lösen, für Wohlbefinden und Entspannung zu sorgen, jeden dabei zu unterstützen zu emotionaler Stärke zu finden und achtsam mit sich und seinem Umfeld umzugehen. Dass und die Freude in den Augen der Menschen zu sehen, die man auf ihren Wegen begleitet ist ein wundervolles Gefühl und es kann süchtig machen. Noch dazu, wenn man wie ich, ein überaus starkes Helfer-Gen in sich trägt. Bald war ich nur noch für andere da, arbeitete mehr als 14 Stunden am Tag und auch manchmal noch am Wochenende. Dazu durfte natürlich die eigene Familie nicht zu kurz kommen. Mein eigenes Wohlbefinden blieb auf der Strecke. Ich arbeitete zwar mit all diesen Hilfsmitteln doch für mich selbst setzte ich sie schon lange nicht mehr ein. Nach drei Jahren ohne Pause war dann endgültig Schluss. Ich wurde krank, überging alle Symptome und landete im Spital und es dauerte über ein Jahr, bis ich wieder auf den Beinen war. Wer selbständig ist, der weiß was das Bedeutet. Am Ende waren Haus, Büro und Firma weg und ich musste ganz von vorne anfangen, ohne Hilfe von Familie und Freunden. Da kam die Depression, schleichend langsam aber dafür blieb sie für länger. In dieser Phase war ich für nichts bereit, auch nicht Hilfe anzunehmen, die mich vielleicht früher aus diesem selbst gemachten Gefängnis befreit hätte. Erst als ich nach einer Nacht in der ich endlich einmal keinen Alptraum durchlebte sondern erstmals mit einem ganz kurzen Gefühl der Leichtigkeit erwachte, griff ich zu meinen mittlerweile verstaubten Tarot Deck. Wie ein Anfänger begann ich nur über meine Tageskarte zu meditieren. Es war sehr schwer mich darauf zu konzentrieren, durch diese dicken Nebelwände zu meinem Unterbewusstsein vor zu dringen, aber irgendwann begann es leichter zu werden. Ich steigerte meine Übungen und nutzte langsam aber sicher auch mein Wissen aus dem Umgang mit Düften, Kräutern, Ölen, Bachblüten und Teeaufgüssen sowie noch einigen anderen Hilfsmittel. Es dauerte, für meine Begriffe viel zu lange, bis ich wieder auf die Beine kam und es mir gelang nach vorne zu schauen. Seither habe ich einige Diplomausbildungen absolviert, Seminare und Kurse besucht. Nicht alleine nur um mich weiterzubilden, sondern auch um meine eigenen Blockaden und alte Muster aufzulösen, mich emotional zu stärken und die innere Balance wieder zu finden. Natürlich gebe ich es gerne wieder an meine Klienten weiter, allerdings bleibe ich dabei jetzt immer fokussiert und nehme mir genug Zeit für mich. Dazu gehört wieder das tägliche Meditieren über meine Tageskarte. Lisa
von Elisabeth Kolar 17. November 2025
Kaum zu glauben, aber gerade jetzt ist die Beste Zeit um nach Wurzeln von Wildkräutern Ausschau zu halten, da sich jetzt darin die gesamte Energie der Pflanze speichert. Wer sich bereits länger mit dem Sammeln und verwerten von wilden Kräutern beschäftigt, der weiß natürlich wo diese wachsen und erkennt sie an ihren Blättern. Das ist hilfreich dabei, wenn man im Herbst nach ihren Wurzen sucht. Anders wie im Sommer, wo es wichtig ist, die Kräuter bei trockenem Wetter zu sammeln ist das oft nasskalte November Wetter überhaupt nicht störend. Mit der richtigen Kleidung kann es sogar Spaß machen, sich auf die Suche nach Wurzen zu begeben. Auf jeden Fall besser als nur auf der Couch vor dem Fernseher zu hocken und Trübsal zu blasen. Wer noch kein fundiertes Wissen über Wildkräuter, wo sie wachsen, wann man sie sammeln kann und was damit alles bewirkt werden kann, der folgt mir einfach durchs Jahr und liest meinen Blog. Aber jetzt zu einigen der wichtigen Kräuter, bzw. deren Wurzeln. Löwenzahn Wer kennt ihn nicht, den braven Helfer, der von vielen die „Garteln“ oft nur als lästiges Unkraut bezeichnet wird. Gerade einmal die Blätter sind bei einigen Haustieren, wie dem Häschen oder Meerschweinchen beliebt. Aber wir Kräuterhexen wissen, was alles Gute in dem Kraut steckt. Aber auch in der Wurzel, um die es heute geht. In der Kräuterküche ist sie in Wildkräuter-Salaten zu finden, kann gerne frisch auch roh verzehrt werden oder gekocht als Beilage zu verschiedenen Gerichten serviert werden. Viel interessanter ist aber die Verwendung für die Herstellung einer Tinktur. Dafür braucht man frische Wurzeln, die am besten früh morgens oder abends ausgegraben werden, da sie so wenig wie möglich mit Tageslicht in Berührung kommen sollten. Am besten lässt man sie über Nacht ruhen, reinigt sie von der Erde und schneidet die Wurzeln in kleine Scheibchen. Die Tinktur In ein sauberes Schraubglas (die Größenordnung eines Marmelade,- oder Gurkenglases) füllst Du zwei Drittel der gesäuberten und geschnittenen Löwenzahnwurzel ein. Darüber gießt du hochprozentigen Alkohol (80 %-iger Korn eignet sich ganz gut und findet auch in der Arbeit mit ätherischen Ölen oft Verwendung). Der Wurzelinhalt sollte gut bedeckt mit der Flüssigkeit sein. Ein Etikett auf dem du das Datum und den Inhalt vermerkst ist sehr hilfreich, vor allem wenn Du unterschiedliche Wässerchen, Tinkturen oder ähnliches ansetzt. Dann lässt Du das verschlossene Behältnis ungefähr zwei bis sechs Wochen an einem dunklen Ort stehen damit sich die Kraft der Wurzel richtig entfalten kann. Danach wird die Flüssigkeit durch einen Filter (Kaffeefilter oder sauberes Leinen) abgeseiht und am besten in ein Fläschchen aus dunklem Glas (es gibt diese in braun, grün, blau oder manchmal sogar violett – was es damit auf sich hat werde ich bei einem anderen Thema erklären) gefüllt, wo es gut bis zu einem Jahr aufbewahrt werden kann. Aber ganz ehrlich, wahrscheinlich wird der Inhalt schon viel früher aufgebraucht sein, vor allem wenn ihr jetzt erfahrt, wofür diese Tinktur alles hilft. Anwendung Es sind in den Wurzeln des Löwenzahns Bitterstoffe enthalten, die den ganzen Magen-Darmtrakt stärken, die Verdauung verbessern. Eine viertel Stunde vor dem Essen, 5-20 Tropfen sollten bereits ausreichen. Auch die Leber mag gerne bitter, wie man weiß und so unterstützt die Tinktur sie bei ihrer Arbeit, den Körper zu entgiften. Eine Blutzuckerstabilisierung ist ebenso nicht unbedeutend und bei Problemen mit dem Cholesterinwert kann die Löwenzahntinktur hilfreich gegen wirken. Natürlich darf hier wieder der Warnhinweis nicht fehlen, bei bestehenden Krankheiten ist natürlich ein Arzt zu konsultieren und es gibt auch einige Beschwerden, bei denen man von der Tinktur Abstand nehmen sollte, zum Beispiel bei chronischen Leberleiden, Gallensteinen, Hepatitis oder Diabetes. Ebenso gilt die Vorsicht bei Schwangeren und Kleinkindern. Das hat allerdings hauptsächlich damit zu tun, dass hochprozentiger Alkohol beigegeben ist. Hoffentlich war heute etwas für Euch dabei und ich freue mich schon auf die Fortsetzung mit der nächsten Wurzel. Wer Fragen hat, ihr erreicht mich über meine Website und ich freue mich wenn ihr mir auf meinen verschiedenen Social Media Kanälen folgt. Bis bald Eure Lisa
von Elisabeth Kolar 17. November 2025
Ein Thema, dass durchaus wert ist, darüber zu diskutieren. Vielleicht gelingt es mir in meinem heutigen Beitrag ein wenig Licht in das magische Dunkel dass die Arbeit mit Tarot Karten umgibt, zu bringen. Dafür muss man anfangs gleich die vielen Zugänge und Erwartungen erklären und zwischen der Art und Weise wie die Karten verwendet werden, unterscheiden. Betrachtet man das Tarot einfach nur als unterhaltsames Spiel, so wird es weder Gefahren mit sich bringen noch irgendwelche mystischen Erlebnisse mit sich bringen. Ein einfacher Partyspaß. So sollte man es auch sehen, wenn man z.B. auf einem Mittelalterfest im Zelt der Wahrsagerin landet, die hinter der Kristallkugel sitzt und für ein bisschen Geld wahre Wunder verspricht. Auch das zähle ich noch als unterhaltsames Spiel. Gefährlicher wird es da schon wenn so manche schwarzen Schafe des Gewerbes sich ernsthaft als echte Hexen bezeichnen. Damit meine ich jetzt nicht die Kräuterhexe, oder eine freundliche Runde Frauen, die sich durchaus ernsthaft mit Kräutern, Ölen und Räucherwerk beschäftigen und mit den jeweiligen Zutaten in der Hexenküche rühren und agieren. Auch ich hab mich schon als Hexe bezeichnet, aber eher in liebevoller Absicht und keinesfalls ernst gemeint, im Sinne von „ich habe übersinnliche Kräfte“. Denn bei diesen selbsternannten Medien ist das Risiko sehr groß, dass man um viel Geld meist sinn- und wirkungslose Ratschläge erhält. Ich hab einige Menschen kennengelernt, die ein Vermögen dadurch verloren haben. Andere wieder, die hilfesuchend mit mir Kontakt aufnahmen, weil eines dieser Hexen oder auch männlicher Seher erklärte, dass ein Fluch über ihnen läge und mit ein paar tausend Euro könne er oder sie hilfreich zur Seite stehen. Genauso sind Menschen, die das Tarot ausschließlich dafür nutzen, sich an anderen zu bereichern, sie zu manipulieren, durch falsche Versprechen an sich zu binden und sich durch einige „No-go`s“ die es auch in diesem Gewerbe gibt, auszeichnen. Dazu gehören falsche Versprechungen genauso, als wenn jemand den Todestag des Fragenden prophezeit. Natürlich bin auch ich überzeugt, dass es manche Dinge und Geschehnisse gibt, die wir uns nach wie vor nicht mit Wissenschaft und Logik erklären können. Und natürlich soll jeder für sich entscheiden dürfen, woran er oder sie glauben möchte. Aber es darf niemand Schaden erleiden oder verletzt werden. Leider neigt der Mensch dazu, sich oft freiwillig in Abhängigkeiten zu begeben, die Verantwortung abzugeben und sich blindlings in Manipulationen fallen zu lassen. Wer bei mir hofft, dass ich Wunder vollbringe, den Traumprinzen herbeizaubere oder den zukünftigen Geldregen voraussage, der ist leider an der falschen Adresse. Aber wer gerne lernen möchte, wie er mit meiner Unterstützung, die Fragen zu seinen Antworten findet, meditative Übungen und Anleitungen für eine bessere Kommunikation mit dem Unterbewusstsein erfährt und mehr über sich selbst erfahren möchte, ist herzlich willkommen und sicher bei mir gut aufgehoben. Die Zukunft ist weder in Stein gemeißelt, noch liegt sie irgendwo in Shangri-La in einer Schriftrolle hinterlegt. Sie ist in Bewegung und unsere Entscheidungen die wir täglich treffen sind ein einwirkender Faktor darauf. Ich freue mich auf viele Fragen und ehrliches Interesse. Über meine Website bin ich gut erreichbar und natürlich halte ich alle dies es gerne möchten auf dem Laufenden. Auf das sich die Nebelschleier lichten mögen um die Sonnenstrahlen durch zu lassen. Ein lieber Gruß und bis zum nächsten Mal Lisa